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Das Mikrobiom und die Epigenetik

Mit dem Human Genom Projekt (1990 - 2003) wurde der genetische Code des Menschen "geknackt". Heute ist bekannt, dass der Mensch 20 000 bis 30 000 Gene hat. Davon sind 15 000 aktiv und weitere 15 000 sind Schlagfgene. 

Interessant ist, dass unsere Vorstellung von unserer genetischen Kodierung sich mit dem Projekt völlig verändert hat:

Gene werden je nach Umweltsituation aus oder eingeschaltet. Dazu gehören:

  • Toxine / Gifte
  • Stress
  • Ernährung
  • Verhalten
  • und der Zufall

Diese Umweltfaktoren bestimmen die Epigenetik und damit die Aktivität eines Gens. Insbesondere während der Embryogenese, aber auch später, werden epigenetisch erworbene Faktoren an die nächste Generation weitergegeben. 

Nutrigenetik

Besonders bemerkenswert ist, dass wir auch durch unsere Ernährung (Nutigenetik) steuern können, in wieweit unsere familiäre Disposition eine bestimmte Krankheit zu entwickeln, wirklich greift, also ob wir eben diese Krankheit im Laufe des Lebens wirklich bekommen.

Stärkster Lieferant von positiv epigenetisch wirkenden Substanzen, sind über die Nahrung zugeführte Pflanzeninhaltsstoffe. 

Diese wirken wiederum positiv auf das Mikrobiom des Darms ein. Die Darmschleimhaut wird aufgebaut und bleibt stabil, so dass sich kein Leaky Gut ausbilden kann. 

Joshua Lederberg behauptete nach Beendigung des Humangenomprojektes:

Die Mikroflora des Menschen muß mit berücksichtigt werden, da sie ein Teil des menschlichen Stoffwechsels ist und maßgeblichen Einfluß auf den Menschen hat.

    

 

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