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Mein Weg mit Migräne

Leben mit Migräne

Kennen Sie das auch? Sie leiden an einer Krankheit und plötzlich ertappen Sie sich dabei, wie Sie  gegenüber ihren Freunden von dieser Krankheit sprechen, als gehöre Sie ihnen. 

Bei mir war das jedenfalls so. Ich habe mich total mit „meiner Migräne“ identifiziert.  Dieser einseitige, stark pochende Kopfschmerz, begleitet von Übelkeit bis zum Erbrechen bestimmte seit meinen Kindertagen einen Großteil meines Lebens. So weit es ging hatte ich mich, als ich erwachsen war, damit abgefunden, von 4 Wochen eine Woche im Bett oder bewegungslos im Dunkeln aufrecht sitzend zu verharren. Ich lernte den Kopf möglichst so zu balancieren, dass der ansteigende Druck nicht explosiv den Schmerzlevel in die Höhe trieb. Ich fühlte mich oft wie eine Dampflokomotive, bei der der Wasserdampf droht den Schornstein zu sprengen.

Heute erscheint es mir unglaublich, in was für ein leidenswilliges und leidensfähiges Wesen ich mich im Laufe der Zeit verwandelt hatte. Aber über viele Jahre hinweg hatte ich diese Behinderung einfach akzeptiert, litten doch schon meine Großmutter, meine Mutter und mindestens ein Onkel unter diesen übermächtigen Schmerzen. Da kann man nichts machen - oder doch?

Schnuppern der Freiheit vom Schmerz

Der Wandel begann, als ich mit 33 Jahren endlich schwanger wurde und in dieser Zeit sich „meine Migräne“ nur selten und mit wenig schmerzhaften Attacken meldete. Das musste wohl die hormonelle Umstellung sein. Schwanger sein war für mich wunderbar. Ich fühlte ich mich lebendiger und konnte mich endlich richtig erholen. Es war als würde eine Last von mir abfallen. 

Ich hoffte auf die oft prophezeite hormonelle Umstellung auch nach der Geburt meines Kindes. Leider wurde ich gründlich enttäuscht. Die Anfälle kamen wieder mit unvermittelter Kraft und Macht zurück.

Aber es hatte sich doch etwas verändert. Ich hatte Freiheit vom Schmerz geschnuppert und ich begann auf zu begehren, konnte und wollte das Joch nicht mehr tragen. Ich lass Biographien von berühmten Persönlichkeiten, die unter Migräne oder gar unter ihrer großen Schwester der Epilepsie litten. Das waren tolle Menschen, die mit ihrer Behinderung wundervolle Dinge vollbrachten. 

Bei mir war es immer so, dass ich in der anfallfreien Zeit so viel schaffte und erledigte, wie ich nur aus mir herauspressen konnte. Das steigerte natürlich wiederum den Drucklevel, aber ich war auch stolz auf mich. Perfektionismus und „Funktionieren“ wird in unserer Gesellschaft als ein hohes Gut betrachtet. Diesem allgemeinen Dogma folgte ich als meine Richtschnur. 

Auf der Suche

Doch das Hinterfragen begann. Frei verkäufliche Tabletten hatten mir noch nie geholfen. Sie verursachten nur noch mehr Schmerz und Übelkeit. Ergotamine brachten auch nichts und eine Schmerztherapie mit Triptanen dämften zwar den Presslufthammer im Kopf, hüllten mich aber in eine Wolke aus Watte, zu der nichts mehr durchdrang. Völlig betäubt und totmüde wandelte ich wie ein Zombie durch die Gegend. Ich probierte die ersten alternativen Heilmethoden aus. Während eines Anfalls ließ ich mir todesmutig Druckluft in meine Stirn und Augenbrauenbereiche einblasen. Ein Wunder, dass ich da nicht umgekippt bin. Aber die Hoffnung trieb mich voran. Ich habe die Tortur mehrmals mit immer noch heftigeren Schmerzen als Ergebnis über mich ergehen lassen. Mehrere Akupunktursitzungen, Massagen, etc., alles brachte keine anhaltende Besserung. 

Nach und nach wurde ich zu meinem eigenen Forschungsprojekt. Ich beobachtete mich. Gab es Anzeichen, wann und wie sich ein Anfall ankündigte? Was hatte ich in der Zeit vorher gemacht und gedacht und gefühlt. Hatte sich mein Eß- oder Trinkverhalten verändert? - Häufig bekam ich unbändigen Hunger auf eine fette Currywurst mit Pommes. - Wie stand es um meine körperliche Aktivität? 

Die Schule des Lebens

In meiner Studienzeit und während meiner Arbeit als Diplom-Geologin hatte ich gelernt, die rationale Seite in mir über meine intuitive, fühlende Seite zu stellen. Ich wollte in dem männerdominierten Beruf nicht nur mithalten, sondern stand meinen „Mann“ erfolgreich, taff und kompromisslos in führenden Positionen. So zog ich direkt nach dem Studium von Aachen nach Hamburg und leitete die Außenstelle eines Ingenierubüros. Ich war frisch verheiratet aber mein Mann arbeitet in Hannover. Ich biss mich also alleine durch. Der Druck war enorm. Die Folge: Mehr Schmerzen, Spannungskopfschmerz und Migräne gaben sich die Klinke in die Hand. 

Auch als ich 4 Jahre später nach Hannover umzog, musste ich mir wieder beweisen, dass ich alle Herausforderungen nicht nur annahm, sondern auch prompt erledigte. Diesmal allerdings mit Job, Kind und Ehemann, der aufgrund seiner Tätigkeit als Geologe meist im Ausland weilte. 

Rückschauend merke ich, wie nicht das Leben mich in diese Muster gepresst hat, sondern ich bin mir meiner schöpferischen Kraft jetzt voll bewusst. Ich habe die Situationen des Alleine Seins und der Überforderung geschaffen. Es erscheint schizophren, aber durch die Schule des Lebens vollzog sich in mir langsam eine Annäherung des weichen, verletzlichen und intuitiven Teils meiner Persönlichkeit mit dem kontrollierenden, intellektuellen und sachlichen Anteil meines Selbst. Wie gesagt, ich wurde und in bin immer noch mein eigenes Forschungsprojekt. Erlernte und ererbte Glaubensmuster hinterfrage ich, so ich denn in der Lage bin, sie zu erkennen. 

Ich - als mein eigenes spirituelles Forschungsprojekt

„Meine Migräne“ und der parallel oder zeitversetzt auftretende „Kopfschmerz vom Spannungstyp“ zwangen mich immer wieder zur Ruhe und setzten mich ohne äußere Reize ins sprichwörtliche Dunkel. Oft war ich in einem tiefen meditativen Zustand, der mich aus den alltäglichen Wahrnehmungen heraus wegtrug. Ich begann Dinge, Ereignisse, Farben und Geschichten wahrzunehmen, in die ich mich auflöste. Mein Bewusstsein ging auf Wanderschaft. Ich ließ es frei und damit verminderte sich der Druck und die Schmerzen in meinem Kopf. 

Das war und ist mein Weg der Erkenntnis. Die Schmerzen waren oft so groß, dass ich mich aus dem körperlichen und geistigem Gefängnis herauskatapultierte. Heraus aus dem von überholten Glaubensmustern gestaltetem Alltag hinein in ein neues Bewusstsein. In den Meditationen während der Migräne-Attacken und der migränefreien Zeit wurden mir Zusammenhänge klar und ich bekam Ideen und Bilder, die sich nach und nach auch auf Papier und Leinwand manifestierten. 

Der Samen für einen neuen Lebensabschnitt war gelegt. Ich wollte nun auch im gesunden Zustand mehr wissen und begann meine spirituelle Ausbildung zum Reiki-Meister und zum Geistheiler. Die heilerischen Erfolge für mich und andere faszinierten mich so sehr, dass ich diesem Ruf folgen musste.  

Die innere Triebfeder

Jeder von uns hat in sich eine Triebfeder, die wie eine Uhr abläuft und Wege aus dem eigenen Dilemma, dem eigenen Leid sucht. Diese Triebfeder bewirkt die Veränderungen des Lebens und ist damit das Leben selber. Meine Triebfeder kennen Sie ja schon und Sie ahnen auch, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.

Vom „Ich zum Du“ 

Meine Ausbildung zur Heilpraktikerin und Kinesiologin war die logische Schlussfolgerung. Dafür kündigte ich meine Anstellung als Diplom-Geologin. Den Vormittag verbrachte ich von jetzt an in der Schule, der Nachmittag gehörte meinem Sohn und nachts arbeite ich die Schulungsinhalte aus. Nach drei Jahren bestand ich die HP Prüfung und mein Traum therapeutisch tätig zu sein wurde Wirklichkeit.

Die Reise geht weiter

In meiner Reise zu mir selber hatte ich meine Psyche und Seele erforscht, Erfolge gefeiert und Pleiten ausgehalten. Aber es fehlte noch der gebührende Respekt für die Belange des physischen Körpers. 

Da ich es liebe Verknüpfungen herzustellen und über den Tellerrand integrativ zu arbeiten, begann ich mich permanent fortzubilden. Mein Blick wurde immer weiter. Ich prüfte die Übertragbarkeit meiner Erkenntnisse auf die Bedürfnisse meine Patienten. Fragen wollten beantwortet werden. Wie lindere ich Schmerzen nicht nur für mich selber? Gibt es allgemeingültige Muster? Welche naturheilkundlichen Therapien passen zu mir und meinen Patienten? Kann ich schnell und anhaltend helfen? Wie vermeide ich eine Symptomverschiebung? 

Ursachen auf den Grund gehen 

So wählte ich usachenorientierte Therapieformen, wie die Kinesiologie, die Bioresonanz, die craniosacrale Biodynamik als Basis für meine Praxistätigkeit aus. Im Laufe meiner inzwischen 16 jährigen Praxistätigkeit, wuchs das Verständnis für körperliche Abläufe immer weiter. Ein großer Schritt war die Ausbildung zum gesund und aktiv Therapeuten. Laboranalysen und Ernährungscoaching runden heute mein Praxisangebot ab. 

Die Erkenntnisse über essentielle körperliche Zusammenhänge des Lebens, philosophischen Betrachtungen und spirituelles Erleben formen meine Wahrnehmung.

Lösungen aufzeigen 

In meiner Praxis lebe ich diese Erkenntnisse und hole meine Patienten dort ab, wo sie stehen. Es ist egal, ob der körperliche oder der psychisch, geistig-seelische Aspekt gerade Hilfe benötigen. Alle Ebenen ergänzen sich gleichberechtigt. 

Es braucht Mut und Kraft hin zu schauen und allen Aspekten des „IchSeins“ ein Mitspracherecht zu gewähren und so sein eigener Experte zu werden. Dabei kann ich Ihnen helfen! Ich bin mit all meinen Erfahrungen und Fähigkeiten für Sie da!

Ausblick

Meine eigene geninduzierte Krankheit hat mir gezeigt, dass jede Situation, so aussichtslos, wie sie auch erscheinen mag, die Lösung in sich trägt. Heute brauche ich nur noch selten eine Migräne um mich wieder authentisch zu spüren. Meist nehme ich mir meine Auszeit auch ohne Schmerz. Das Leben ist Veränderung und ich bin gespannt, welche Herausforderungen es bringen wird.

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